DEIN PLANET. DEINE STADT. DEINE WAHL.

Als basisdemokratische Partei mit flachen Hierarchien steht die Klimaliste Baden-Württemberg für sozial gerechte und auf Wissenschaft basierende Klimapolitik. 

Die Klimaliste Ulm ist überparteilich aus Menschen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen zusammengesetzt. Zur Bewältigung der Klimakrise bedarf es grundlegender Veränderungen unserer Wirtschafts- und Lebensweise. Mit der Beteiligung aller Menschen ist es unser Ziel, dass alle gewinnen. So schaffen wir eine gleichberechtigte und nachhaltige Gesellschaft innerhalb der planetaren Grenzen.

Du möchtest uns kennenlernen?
Dann komm zu unserem Stammtisch ins Hemperium Ulm, immer am 2. Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr. Nächster Termin 14.03. .

Klimaliste Stammtisch

Unsere Mission

Die wenigen Jahre bis 2035 sind entscheidend, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu vermeiden. Diese Jahre müssen genutzt werden, um existierende Lösungsansätze miteinander zu vernetzen und einen Ulmer Weg zu gestalten. Dieses Ziel braucht neue Perspektiven und neue Fragen, denn nur so können andere Antworten gefunden werden. 

Die Klimakrise ist da, und wir alle wissen um die Konsequenzen. Doch auf Angst basierte Kommunikation führt zu Blockaden oder Ohnmachtsgefühlen. Die etablierten Parteien nehmen dies wahr und sprechen daher sinnvolle Veränderungen nur zögerlich an. 

Die Klimaliste Ulm versteht Klimaschutz und Nachhaltigkeit nicht als Folge isolierter Maßnahmen, sondern als Ergebnis eines Bewusstseinswandels, der alle Bereiche der Kommune erfasst (Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft), um die Werte, die uns als Einwohnerschaft seit Jahrzehnten wichtig sind, zu sichern. 

Die Klimaliste Ulm steht für eine positive Zukunftsvision, welche Schritt für Schritt realisiert und durch alle gesellschaftlichen Schichten getragen wird.  Wir gestalten eine Zukunft im Sinne des Gemeinwohls. Dabei fokussieren wir darauf, wohin sich Ulm entwickeln kann, wenn heute vorausschauende, ambitionierte und mutige Entscheidungen getroffen werden. In dieser Amtsperiode legen wir die Grundsteine für einen nachhaltigen Wandel, auf denen in den kommenden Jahren weiter aufgebaut werden kann.  

Den aktuellen Herausforderungen können wir dabei nur in einer generationsübergreifenden Vision begegnen. In diesen würdigen wir die Errungenschaften vergangener Generationen, setzen auf die Fähigkeiten und die Kreativität der aktuellen Generationen und schaffen so die Grundlage, dass zukünftige Generationen die Fehler der Vergangenheit beheben können, ohne darunter zu leiden. 

Das Zeitfenster für ein global wirksames Gegensteuern schließt sich. Jetzt sind entschlossenes Handeln auf kommunaler Ebene und die aktive Einbindung der vielen Initiativen aus der Stadtgesellschaft gefordert – denn Erfolge beim Ausstieg aus dem Kohlenstoffzeitalter lassen auf sich warten. 

Ulm hat sich das Ziel gesetzt bis 2040 klimaneutral zu sein, trotzdem hängt es immer noch am Tropf fossiler Energien und ist auf gutem Weg das Ziel krachend zu verfehlen. Zu stark hängt Ulm Erfolgen der Vergangenheit und alten Verhaltensmustern nach.

Statt Verkehrswende erleben wir einen Autoboom. Die Anzahl zugelassener PKWs im Stadtgebiet ist in den letzten Jahre weiter gestiegen anstatt endlich zu fallen.

Die fossile Bauwirtschaft zementiert weitere Hitzeinseln in den Stadtraum und erstickt unsere Lebensgrundlagen unter Beton und Asphalt. Das letzte prominente Beispiel ist der neu gestaltete Bahnhofsplatz.  Ulm muss daher deutlich blauer und grüner werden und sich so zur Schwammstadt wandeln! Dazu brauchen wir mehr Grünflächen und Wasserflächen, wir brauchen Frischluftschneisen, Parks, Alleen, Waldgärten und Grüne Dächer – Flüsse, Bäche, Brunnen, Teiche und Tümpel.

Zudem wächst mit der Klimakrise die soziale Ungerechtigkeit: 

Nie waren mehr Menschen in Ulm armutsgefährdet, bedingt durch Mietenexplosion und Energiepreisschock. Fossile Energien wie Erdgas sind längst zum größten Armuts- und Sicherheitsrisiko geworden, denn sie sind Nährstoff autoritärer Regime und Krieg führender Staaten. 

Damit Klimapolitik kein politisches Lippenbekenntnis bleibt, gibt es die Klimaliste. Was es jetzt braucht, sind neue Ideen und mutiges Handeln. Wenn Dein Ulm der Zukunft eine lebenswerte Stadt für alle sein soll, schließ Dich der Klimaliste an! 

Als offene Wahlplattform wollen wir mit Dir ein zukunftsfähiges Wohlstandsmodell entwerfen – ohne Raubbau an unseren Lebensgrundlagen. Wir stehen für eine klimagerechte Kultur des Planens und Bauens, um Ulm widerstandsfähig gegen Wetterextreme zu machen. 

Wir wollen eine Stadttransformation wie in Paris, grüne Superblocks aus Barcelona, eine Radkultur wie in Holland! 

Wir wollen Neues wagen und gelingende Lösungsstrategien nach Ulm holen: Denn die Transformation zu einer wasser- und klimasensiblen Zukunftsstadt fördert Glück, Gesundheit und Lebensqualität aller Menschen. 

  • Wir setzen auf die Umsetzung der wesentlichen Elemente des Klimaentscheids für eine klimaneutrale Stadt Ulm bis 2035.
  • Wir entwickeln das Zielbild einer resilienten, klimaangepassten, lebenswerten und lebendigen Stadt.
  • Wir richten die Wirtschaftsförderung an Nachhaltigkeitskriterien aus und machen die Handlungen der städtischen Eigenbetriebe durch eine Gemeinwohlbilanz transparent.
  • Wir fördern den sozial gerechten Wandel durch eine angepasste Förderungslandschaft und durch Ausweitung des sozialen Wohnungsbaus.
  • Wir stehen für eine konsequente Mobilitätswende hin zu einem sicheren, leisen, sauberen und platzsparenden Mobilitätsmix.
  • Wir stärken die Bildungslandschaft, so dass keine Kinder in Ulm mehr zurückgelassen werden.
  • Durch die Stärkung des Gemeinwohls sichern wir die Demokratie und verhindern Populismus dauerhaft. 
Weltweit gibt es Vorbilder für einzelne Aspekte dieses Wandels. Wir führen diese zu einem neuen Ulmer Weg der Transformation zusammen. Global lernen – regional wirken.
 
Sei dabei. Wer, wenn nicht Du? Wann, wenn nicht jetzt?


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So funktioniert die Wahl in Ulm

Muster Wahlschein

Die Wahl für den Gemeinderat erfolgt nach Verhältniswahl. Da der Ulmer Gemeinderat 40 Sitze hat, hast Du auch 40 Stimmen. Ein Sitz entspricht damit 2,5% der Stimmen in Ulm. Die Vergabe der Plätze erfolgt in zwei Schritten.

Schritt 1: Es werden die Stimmen aller Kandidat*innen einer Liste zusammengezählt. D.h. bekommt die Klimaliste über alle Kandidatinnen hinweg über 7,5% der abgegebenen  Stimmen, dann werden wir unser Wahlziel erreichen. Wir möchten mit mindestens drei Kandidat*innen in den Rat einziehen.

Schritt 2: Erst jetzt wird geprüft, wieviel Stimmen jeder Mensch auf unserer Liste bekommen hat. Haben wir die 3 Plätze aus Schritt 1 erhalten, dann kommen die 3 Personen aus der Liste in den Gemeinderat, welche die meisten Stimmen innerhalb der Liste bekommen haben. 

Wie kannst Du wählen?  Wenn Du alle Stimmen einer der Listen geben möchtest, gibst Du nur diesen einen Wahlzettel der Liste ab. Es enthält dann jeder Mensch auf der Liste genau eine Stimme von Dir. Sind weniger als 40 Menschen auf der Liste haben, verlierst Du damit aber Stimmen. Deshalb kannst Du einzelnen Menschen jeweils 1 bis 3 Stimmen geben. Dazu schreibst Du einfach die Zahlen 1, 2, oder 3 hinter die Person.  Wenn Du z.B. den ersten 13 Menschen auf der Liste 3 Stimmen und dem 14. Menschen 1 Stimme gibst, dann hast Du keine Stimme verloren.

Wichtig: Auch wenn wir natürlich gerne alle Deine Stimmen für uns gewinnen möchten, kannst Du auch Personen aus unterschiedlichen Listen auf diese Weise Stimmen geben. Wichtig ist, dass Du maximal 40 Stimmen vergibst, sonst ist Deine Wahl ungültig.